Saebel setzt sich für verkehrliche Entlastungen in Pfinztal ein – Brief an Verkehrsminister

 
Pfinztal/Stuttgart. Die Ettlinger Grünen Landtagsabgeordnete Barbara Saebel hat sich erneut in einem Brief an Verkehrsminister Winne Herrmann für verkehrliche Entlastungen in Pfinztal eingesetzt. Aus zahlreichen Besuchen seien ihr die verkehrliche Situation und die dadurch verursachte extreme Lärmbelastung in Pfinztal als problematisch bekannt. Sie gibt damit auch den Wunsch von Bürgermeisterin Bodner weiter, Pfinztal bei Umleitungen zu verschonen. Der zunehmende LKW-Verkehr führe zu immer mehr Gefahrenstellen in Pfinztal-Berghausen an den bekannten Knotenpunkten Brückstraße, Laubkreuzung, oder Unterdorf auf Höhe des Martinhauses. Saebel fragt auch nach, ob mit Umleitungen in der Region im nächsten Jahr zu rechnen ist. In Bezug auf die laufenden Fahrbahnsanierung der A8 möchte sie wissen, wie und wann der überörtliche LKW-Verkehr verpflichtend auf eine Strecke außerhalb Pfinztals umgeleitet werden könne. Momentan nutzen viele bei Staus den Weg durch Pfinztal als Abkürzung. Wichtig wäre dazu zusätzliche Beschränkungen beim Tempo, der Tonnage, der Höhe und Breite oder bauliche Maßnahmen, um die Attraktivität Pfinztals als Abkürzung zu verringern. Und schließlich fragt Saebel nach entlastenden Maßnahmen im ÖPNV und Radverkehr, um zum Umstieg zu motivieren. Saebel befürchtet zudem, dass die Sperrung der Bahn-Schnellfahrtstrecke Bruchsal-Stuttgart von April-Oktober zu zusätzlichen Belastungen in Pfinztal führen könne.

 

Verwandte Artikel