Bahnhofsmodernisierung Ettlingen West im Landesprogramm „Bahnhof der Zukunft“ aufgenommen

MdL Saebel und MdL Neumann-Martin setzen sich erfolgreich für die Bahnhofmodernisierung ein
 
Ettlingen/Stuttgart. Im Rahmen des zweiten Bahnhofsmodernisierungsprogramms der Landesregierung „Bahnhof der Zukunft“ wird auch der Bahnhof Ettlingen-West modernisiert. Dies teilen die beiden Landtagsabgeordneten Barbara Saebel (Grüne) und Christine Neumann-Martin (CDU) mit. Bisher war im Bahnhofsmodernisierungsprogramm der DB und des Bundes der Bahnhof Ettlingen-West aufgrund zu geringer Fahrgastzahlen nicht enthalten. Beide Landtagsabgeordneten hatten sich aber seit März 2018 für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Ettlingen-West beim Land sowie beim Bund eingesetzt: Anfragen von Neumann-Martin und Saebel ans Landesverkehrsministerium, von Saebel ans Bundesverkehrsministerium sowie Neumann-Martins persönliche Gespräche mit Staatssekretär Steffen Bilger im Bundesverkehrsministerium erhöhten den Druck für die Modernisierung des Bahnhofs. Neumann-Martin hat zudem bereits einen Terminzusage für Januar 2020 beim Konzernbevollmächtigten der DB AG für das Land Baden–Württemberg, Thorsten Krenz.
 
Barrierefreier Ausbau geplant sowie Umbau zur Mobilitätsdrehscheibe
 
Nur mit attraktiven, barrierefreien und sicheren Bahnhöfen können wir mehr Menschen vom Umstieg auf die Schiene überzeugen, betonen Saebel und Neumann-Martin. Am Bahnhof Ettlingen West waren es besonders Aspekte der Barrierefreiheit und der Sicherheit (z.B. Bahnsteiggefälle und Beleuchtung), die in der Vergangenheit von verschiedenen Vertretern kritisiert wurden. Ein barrierefreier Ausbau ist deshalb besonders sinnvoll, da er von vielen Personen mit körperlichen Einschränkungen genutzt wird, z.B. aus den Hagsfelder Werkstätten und den Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH. Beim Umbau werden die Bahnanlagen den aktuellen betrieblichen Anforderungen angepasst und für die Fahrgäste die Aufenthaltsqualität spürbar erhöht. In Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Deutschen Bahn sollen die Bahnhöfe und ihre Vorplätze zu attraktiven Umsteigepunkten von Fußverkehr, Fahrrad und Bus ausgebaut werden. Auch Park&Ride-Anlagen oder Fahrradparkhäuser, Stellplätze für Car-Sharing, E-Ladesäulen, Mobilitätszentralen oder beheizte Wartemöglichkeiten mit öffentlichen Toilettenanlagen können Teil des Ausbaus sein. Das Gesamtvolumen des Landesprogramms für mehr als 50 Bahnhöfe im Land beläuft sich auf 430 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre.

 

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