Strategie gegen Kalikokrebs am Oberrhein gesucht. Barbara Saebel MdL (Grüne) fragt im Umweltministerium nach

 

Rheinstetten/Stuttgart. Die Grüne Landtagsabgeordnete Barbara Saebel fragt in einem Brief an Umweltstaatssekretär André Baumann nach einer Strategie des Landes gegen den sich aggressiv verbreitenden nicht-heimischen Kalikokrebs. In einem gemeinsamen Termin mit Baumann nahe Rheinstetten-Mörsch hatte sie sich im April über ein Pilotprojekt informiert, das die Verbreitung des nordamerikanische Flusskrebses eindämmen sollte. Die Hoffnung des Karlsruher Biologie-Professors Andreas Martens, die Kalikokrebse fernzuhalten, hat sich jedoch laut Pressebericht nicht erfüllt. Gleichzeitig erreichen Saebel Meldungen aus dem gesamten Landkreis, dass der Kalikokrebs sich ausbreitet. Barbara Saebel: „Die Schnelligkeit und Masse der Ausbreitung beunruhigt mich sehr. Denn der Kalikokrebs hinterlässt eine öde Gewässerlandschaft. Damit ist die biologische Vielfalt in Gefahr, Nahrungskreisläufe werden durchbrochen. Ich will wissen, was die Landesregierung zur Bekämpfung des Kalikokrebses unternimmt.“

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