Kräftige Investition in den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen

Ettlinger Landtagsabgeordnete Barbara Saebel: „2018 wird die Sanierung der A5 im Raum Ettlingen abgeschlossen. App und LED-Tafeln helfen Pendlern durch die Bauzeit. “

Stuttgart/Ettlingen. Gleich mehrere Baumaßnahmen im Raum Ettlingen sind von der Grün-Schwarzen Koalition bewilligt, so dass in den nächsten Monaten die Erhaltungsmaßnahmen fortgesetzt oder begonnen werden können. An der A5 zwischen Ettlingen und Rastatt-Nord wird demnächst bis Ende 2018 die Fahrbahndecke auf 10 km erneuert. Wie auf der bereits sanierten Gegenfahrbahn werden die Autofahrer mittels LED-Tafeln über die aktuelle Durchfahrtszeit bis zum Ende der Baustelle informiert. Die Verzögerung ist auch über die App „VerkehrsInfo BW“ abrufbar: „Die Landesregierung nutzt die Digitalisierung, um die Belastung durch die Baumaßnahme so gering wie möglich zu halten. So können Pendler morgens ihre Fahrtalternativen prüfen.“

Eine kleine Fahrbahnerneuerung von 600 Metern steht bei der L613 (Schöllbronner Straße) von Ettlingen nach Schöllbronn an. „Die Grün-geführte Landesregierung investiert seit Jahren massiv in den Erhalt von Landesstraßen. Ich freue mich, dass in der Dringlichkeitsliste nun auch die Schöllbronner Straße dran kommt.“, sagt Barbara Saebel. 

Hintergrundinformation

Im Sanierungsprogramm 2018 werden landesweit insgesamt mehr als 280 neue Maßnahmen umgesetzt: Für den Erhalt von Bundesstraßen gibt das Land 390 Millionen Euro, für Landesstraßen rund 110 Millionen Euro aus. Zum Programm gehören Fahrbahn-Erneuerungen, Lärmschutzwände,  oder die Ertüchtigung von Brücken.

Der Zustand der Fahrbahnbefestigung stellt mit einer Gewichtung von 50 Prozent das wichtigste Kriterium für die Verteilung der Erhaltungsmittel unter den vier Regierungspräsidien und Baureferaten dar. Die weiteren Kriterien, mit jeweils 25 Prozent gewichtet, umfassen die gesamte Verkehrsbelastung sowie die Verkehrsfläche. Die Straßenbauverwaltung erstellt auf dieser Grundlage ein Erhaltungsmanagement als 4-Jahresprogramm. Das Erhaltungsmanagement wird sowohl landesweit als auch für die Regierungsbezirke und für die einzelnen Baureferate erstellt und jährlich aktualisiert. Sie dienen nicht nur als Maßstab für die Verteilung der Haushaltsmittel an die Dienststellen, sondern insbesondere auch als Hilfestellung bei der Festlegung der jährlichen Bauprogramme. Diese bedarfsorientierte Zuteilung der Haushaltsmittel hat zur Folge, dass die schlechtesten Straßen als erstes saniert werden und somit die Haushaltsmittel effizient verwendet werden.

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