Gemeinde Malsch unter den Gewinnern des Wettbewerbs „Klimaschutz mit System“

Mehr als 9 Millionen Euro werden auf die 15 kommunalen Klimaschutzmaßnahmen verteilt

Stuttgart/Malsch. Am 21. November zeichnete Umweltminister Franz Untersteller die 15 Gewinner des Wettbewerbs „Klimaschutz mit System“ aus, welcher diejenigen Landkreise, Städte und Gemeinden unterstützt, die mit ihren Konzepten den Klimaschutz voranbringen.

Landtagsabgeordnete der Grünen Barbara Saebel freute sich: „Die Prämierung der Gemeinde Malsch, als eine der 15 Gewinnerkommunen, zeigt die hervorragende Konzeption ihres Nah-Wärme-Vorhabens und ihr vorbildliches Engagement zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen“.

CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann gratulierte ebenso der Gemeinde Malsch und lobte: „Das vorbildliche Konzept der Malscher Gemeinde, welches auf dem Klimaschutzkonzept zeozweifrei des Landkreises Karlsruhe aufbaut, wird das Bewusstsein der Bevölkerung für die CO2-Emissionen der Privathaushalte erweitern“.

Von 43 eingesendeten Projektvorschlägen wählte eine Jury 15 Projekte aus, welche insgesamt mit über 9 Millionen Euro gefördert werden. Mit dem Malscher Vorhaben „zeozweifrei NAH.WÄRME“ bekennt sich die Gemeinde zum integrierten Klimaschutzkonzept des Karlsruher Landkreises „zeozweifrei“ und darf mit einer finanziellen Unterstützung des Landes rechnen. Die Zuschüsse für die einzelnen Projekte liegen zwischen 100.000 Euro und ungefähr 2 Millionen Euro. Die Landtagsabgeordnete der Grünen Barbara Saebel und CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann gratulieren zu dem finanziellen Beitrag und begrüßen das umweltfreundliche Konzept der Gemeinde Malsch.

Auf Basis des Konzeptes „zeozweifrei“ ließ die Gemeinde Malsch 2015 ein integriertes Quartierskonzept erarbeiten, dessen Schwerpunkt auf einer Nahwärmeuntersuchung des Ortskerns lag. Die Umsetzung des Konzeptes sieht vor, den seit 1999 bestehenden kommunalen Nahwärmeverbund, welcher auf Basis von Holzhackschnitzeln funktioniert, als Ausgangspunkt für eine Quartierversorgung zu nutzen. Dieser soll auf zahlreiche öffentliche Gebäude und Wohngebäude ausgeweitet werden. Ein weiterer Baustein des Konzepts sind nicht investive Maßnahmen der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel Schulungen und Umfragen.

 

 

Verwandte Artikel