Saebel/Neumann-Martin MdL stellen Fragen zum Radschnellweg Ettlingen-Karlsruhe ans Landesverkehrsministerium

Kann die Realisierung beschleunigt werden, durch Verkürzung der Planfeststellung und den Bau von Teilabschnitten?

Ettlingen/Stuttgart. Die beiden Ettlinger Landtagsabgeordneten Barbara Saebel (Grüne) und Christine Neumann-Martin (CDU) haben heute eine Kleine Anfrage ans Landesverkehrsministerium zum möglichen Radschnellweg Ettlingen-Karlsruhe gestellt.

Gestern hatte Verkehrsminister Herrmann die Ergebnisse der Potentialuntersuchung vorgestellt, das Potential für die Ettlinger Strecke liegt bei 8.300 Radfahrern pro Tag. Somit kann der Radschnellweg Ettlingen-Karlsruhe sogar unter Landesbaulast mit einer Landesfinanzierung von fast 90% gebaut werden.

Um unter der ersten zehn bis 2025 zu bauenden Radschnellwegen zu sein, braucht es nun eine zügige Planung, sind sich die Abgeordneten sicher. Daher fragen sie nach den Realisierungsschritten der Strecke, dem Sachstand und den Zeitplänen. Auch konkrete mögliche Streckenführungen, politische und planerische ausstehende Entscheidungen, Hindernisse und Risiken für die Realisierung sind Thema der Anfrage. Insbesondere wollen sie wissen, welche Möglichkeiten es gibt, die Realisierung zu beschleunigen, z. B. durch Verkürzung der Planfeststellung und den Bau von Teilabschnitten. Zudem wird der Anschluss an das vorhandene Radwegenetz innerhalb Karlsruhes und die Streckenführung durch Karlsruhe in seiner möglichen Verlängerung Richtung Stutensee abgefragt. Mit einer Antwort aus dem Landesverkehrsministerium ist in drei bis sechs Wochen zu rechnen.

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