Mehr als 75 Prozent weniger Insekten

In den letzten Jahrzenten ist die Anzahl der Insekten erheblich zurückgegangen. Die kürzlich im Wissenschaftsjournal PLOS ONE veröffentlichte Studie „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“ bestätigt die Arbeit und das Ergebnis der Krefelder Entomologen, welches Dank einer grünen Initiative im Bundestag durch die Medien gegangen ist. Seit 1989 sammelten (Hobby-)Forscher mit Hilfe von sogenannten Malaise-Fallen 53,54 Kg Biomasse. Die Auswertung dieser Daten zeigte einen Rückgang von 75% in 27 Jahren, was die biologische Vielfalt erheblich gefährdet. Zwar kommt die Studie zu keinem genauen Ergebnis, benannt aber sehr wohl mögliche Faktoren für den Insektenschwund – Klimafaktoren, Lebensraumfaktoren und die zunehmende landwirtschaftliche Nutzung. In diesem Zusammenhang nennen die Forscher die ganzjährige Bewirtschaftung und der zunehmende Einsatz von Düngern und Pflanzenschutzmitteln.

Das Thema der Biodiversität ist für die Grünen und somit auch für mich schon lange ein großes Thema. So stand das Thema auch auf unserer letzten Fraktionsklausur im September in Ettlingen auf der Agenda. Wir beschlossen ein Gesamtkonzept zur „Biodiversität“ und werden gemeinsam mit Partnern aus Gemeinden, Landwirtschaft, Städten, Vereinen und Verbänden in Kooperation mit den Landschaftserhaltungsverbänden vor allem den Biotopverbund und Artenschutz stärken.

 

 

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