Landesregierung konkretisiert Nutzung des Neuen Stuttgarter Schlosses

Grüne Sprecherin für Kulturliegenschaften des Landes, Barbara Saebel MdL, hakt nach

Stuttgart. Das Innere des Stuttgarter Neuen Schlosses ist momentan für Einheimische wie Touristen nur sehr eingeschränkt erlebbar. Wer nicht bei der Langen Nacht der Museen, Trauungen, Konzerten oder Empfängen eingeladen ist, kommt nicht hinein. Die Grüne Sprecherin für Kulturliegenschaften des Landes, Barbara Saebel MdL, hat in einem Brief den aktuellen Stand zur diskutierten Öffnung des Schlosses für Publikumsverkehr und die weitere Nutzung der Kulturliegenschaft abgefragt. Fazit: Die Wiedereinrichtung von Räumen im Mitteltrakt des neuen Schlosses  mit historischem Mobiliar wäre möglich, mehr als 2000 originale Einrichtungsgegenstände lagern in Depots.

Saebel: „Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg verfügen über das notwendige Wissen und die Fähigkeit, das historische Mobiliar sinnvoll in eine Konzeption einzubinden.“ Auch eine virtuelle Rekonstruktion der wichtigsten Innenräume wird überlegt, um eine Zeitreise in das ursprüngliche Neue Schloss zu ermöglichen. Durch Fotos kann erfreulicherweise eine raumgenaue Zuordnung der Möbel und Vorhänge und damit eine authentische Rekonstruktion erreicht werden. „Gerade dieses Erleben der historischen Umgebung macht den Wert für die Besucher aus“, ist sich Saebel sicher. Im Nachgang des durchgeführten Beteiligungsverfahrens mit Bürgern und Experten wird man nun die künftige Nutzung, Einrichtung und ein durchgängiges Konzept im Kulturquartier im Herzen Stuttgarts beraten.

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