Landesregierung begegnet Herausforderungen des Klimawandels für Wälder

Der Zustand der Wälder in Baden-Württemberg hat sich zwar etwas verbessert, doch trotzdem gilt fast ein Drittel der Bäume als deutlich geschädigt. Hauptursache hierfür ist der Klimawandel, der vielen Baumsorten besonders zusetzt. Das macht sich am stärksten bei der Esche, dem dritthäufigsten Laubbaum im Land, bemerkbar. Durch einen Pilz aus Ostasien könnte die Esche in der nächsten Dekade fast komplett verschwunden sein und der milde Winter war vor allem für die Kiefern problematisch. Auch die Fichte ist durch Hitze und Trockenheit ebenfalls gefährdet.

Als grüne Landtagsabgeordnete besorgt mich der Klimawandel und es freut mich, dass die grün-geführte Landesregierung hier aktiv gegen seine Folgen für die Wälder vorgeht. So sollen die geschädigten Bäume unter anderem durch Tulpenbäume, Kirschen, Weißtannen oder Douglasien ersetzt werden, damit uns die Waldfläche erhalten bleibt. Das wird zwar den Charakter unserer Wälder verändern, aber zugleich dafür sorgen, dass wir und die kommenden Generationen von den wichtigen Funktionen, die unsere Wälder für die unsere Erholung und die gesamte Umwelt leisten, profitieren.

 

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