Landesprogramm Klimawandelanpassung „Klimopass“ hilft Kommunen durch den nächsten Hitzesommer

Auch für 2018 stehen noch Gelder für Schattenspender, Fassadenbegrünung und Trinkwasserbrunnen bereit

Angesichts des Hitzesommers weist die Grüne Landtagsabgeordnete Barbara Saebel auf das Landesprogramm Klimawandelanpassung „Klimopass“ hin. Seit Anfang des Jahres ist das sei 2015 laufende Programm zum Umgang mit den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels noch besser auf kommunale Bedürfnisse zugeschnitten. Barbara Saebel: „Die landesweite Durchschnittstemperatur hat seit 1881 um 1,3 °C zugenommen. Dieser Sommer zeigt, was wir zukünftig zu erwarten haben. Unsere Anpassungsstrategie zielt daher auf lokale Abkühlung des öffentlichen Raumes.“ Insbesondere Kommunen, aber auch kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg können sich

z.B. Beratung und Informationsveranstaltungen finanzieren lassen. Mit Klimaanalysen, Verwundbarkeitsuntersuchungen, aber auch der Erarbeitung von Planungsinstrumenten soll das Thema Anpassung verstärkt in die kommunale und regionale Planung integriert werden.

Förderung konkreter Klimawandelanpassungsmaßnahmen für 2018 noch möglich

Saebel: „Meine Anfrage im Umweltministerium hat ergeben, dass es auch noch für 2018 Förderung von Anpassungsmaßnahmen gibt, wie die Begrünung von kommunalen Kindergärten, Schulen und Pflegeheimen, die Installation öffentlich zugänglicher Trinkwasserspender in stadtklimatischen Hotspoträumen oder die Möblierung in hitzegeschützten Bereichen.“

Hintergrund:

Das Förderprogramm KLIMOPASS richtet sich an Kommunen, Landkreise, Regionalverbände, Nachbarschafts- und Zweckverbände, Gemeindeverwaltungsverbände, kommunale Unternehmen, kommunale Stiftungen des öffentlichen Rechts, kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg. Auch eingetragene gemeinnützige Vereine sowie Träger von Heimen, Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten können Zuwendungen beantragen.

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