Barbara Saebel (Grüne) und Christine Neumann-Martin (CDU): Land fördert Fußverkehrs-Checks für Kommunen

Das diesjährige Motto lautet Gehen – Sitzen – Spielen

Ettlingen/Stuttgart. Die Ettlinger Landtagsabgeordneten Barbara Saebel (Grüne) und Christine Neumann-Martin (CDU) fordern Städte und Gemeinden dazu auf, sich beim Landesverkehrsministerium bis zum 15. März für sog. „Fußverkehrs-Checks“ zu bewerben. Insgesamt erhalten acht Kommunen in Baden-Württemberg dafür 160.000 Euro. Das diesjährige Motto lautet Gehen – Sitzen – Spielen.Bürger, kommunale Politik und Verwaltung analysieren dabei gemeinsam mit Experten die Situation des Fußverkehrs vor Ort. In Workshops und Begehungen werden die Stärken und Schwächen im örtlichen Fußverkehr erfasst und Vorschläge erarbeitet, wie die Wege zu Fuß künftig attraktiver und sicherer gestaltet werden können. Karlsruhe und Karlsbad haben den Check bereits durchgeführt.

Fußverkehr stärker in das Bewusstsein

Saebel MdL: „Das Programm rückt nicht nur den umweltschonenden Fußverkehr in Innenstädten stärker ins Bewusstsein von Politik und Verwaltung, die sich dann gezielt mit der Gestaltung des öffentlichen Raums auseinandersetzen, auch Quartiere können untersucht werden.“ Neumann-Martin MdL ergänzt: „Sichere und gut gestaltete Wege und Flächen sind gerade für ältere Menschen, aber auch für Eltern mit Kinderwägen und für Kinder wichtig. Echte Barrierefreiheit, attraktive Möglichkeiten zum Verweilen und Spielen eine sichere Gestaltung von Querungsanlagen durch Ampeln, Zebrastreifen etc. werden gemeinsam mit Verkehrsexperten entwickelt.“

kleine und ländliche Gemeinden haben gute Chancen

Bewerben können sich sowohl Einsteiger-Kommunen, die erst mit der Fußverkehrsförderung beginnen möchten, als auch Vorreiter-Kommunen, die schon eigene Konzepte zum Fußverkehr umsetzen. Da ein möglichst breites Spektrum an unterschiedlichen Typen von Kommunen angesprochen werden soll, sind die Auswahlkriterien stadt-, raum- oder verkehrsstrukturelle Gegebenheiten, Topografie und touristische Bedeutung. Somit haben kleine und ländliche Gemeinden genauso gute Chancen wie Städte. Die Kommunen werden von einer Fachjury ausgewählt und am 30. April 2019 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung des Ministeriums bekannt gegeben. Die Bewerbungsunterlagenund weiterführende Informationen zu den Fußverkehrs-Checks findet man unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/fussverkehr.

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